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Hausärztliche Gemeinschaftspraxis in Pforzheim-Büchenbronn
Herzlich willkommen in der Gemeinschaftspraxis Dr. med. Stefan Trick und Dr. med. Jutta Krammer in Pforzheim-Büchenbronn.
Wir begleiten Sie in allen gesundheitlichen Fragen – von der Jugend bis ins höhere Alter. Unser Ziel ist eine verlässliche, hausärztliche Versorgung mit sorgfältiger Diagnostik und einer Therapie, die zu Ihrer persönlichen Lebenssituation passt. Dabei betrachten wir immer den Menschen als Ganzes und beziehen Ihr familiäres und berufliches Umfeld in unsere Überlegungen ein.
Als Fachärzte für Innere Medizin mit hausärztlicher Versorgung sind wir Ihr erster Ansprechpartner bei akuten Beschwerden, chronischen Erkrankungen und in allen Fragen der Vorsorge. Bei Bedarf arbeiten wir eng mit fachärztlichen Kolleginnen und Kollegen in Pforzheim und der Region zusammen, um das diagnostische und therapeutische Spektrum sinnvoll zu ergänzen.
Was wir für Sie tun
Als hausärztliche Praxis bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der gesetzlichen hausärztlichen Versorgung an. Dazu gehören unter anderem:
- Behandlung akuter Beschwerden und Infekte
- Langzeitbetreuung bei chronischen Erkrankungen, zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes
- Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheits-Check-ups
- Impfberatung und Impfungen nach aktuellen Empfehlungen
- Hausärztliche Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen
Ergänzend bieten wir ausgewählte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) an – zum Beispiel erweiterte Vorsorgeuntersuchungen oder spezielle Untersuchungen, die für bestimmte Berufe oder Freizeitaktivitäten erforderlich sind. Diese Leistungen erläutern wir Ihnen transparent und verständlich; eine Entscheidung treffen Sie immer in Ruhe und gut informiert.
Eine ausführliche Beschreibung unserer Leistungen finden Sie nachfolgend auf dieser Seite unter Behandlungsspektrum.
Behandlungsspektrum
In unserer Hausarztpraxis in Büchenbronn bieten wir Ihnen eine umfassende Behandlung und Betreuung in allen Fragen rund um Ihre Gesundheit. Bei uns stehen Sie als Patientin und Patient im Mittelpunkt. Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse.
Eine große Vielfalt an kassenärztlichen Leistungen erhalten Sie im Rahmen Ihrer Zugehörigkeit zu einer der gesetzlichen Krankenkassen. Nachfolgend finden Sie unseren Leistungskatalog in diesem Bereich, mit einem Klick auf den Begriff öffnet sich eine detaillierte Beschreibung mit weiterführenden Informationen.
Hausärztliche Grundversorgung der ganzen Familie
Ihre Gesundheit ist für uns das Wichtigste. Deshalb sehen wir uns als Ihr Begleiter in allen gesundheitlichen Bereichen und in vielerlei Lebenslagen. Wir bieten Ihnen vom Jugend- bis zum Rentenalter ein breites medizinisches Spektrum, um Sie umfassend zu versorgen. Bei Erkrankungen sind wir für Sie da und unterstützen Sie durch gezielte Diagnostik und präzise Therapie. Dafür haben wir Sie als ganzen Menschen im Blick und berücksichtigen auch Ihr Lebensumfeld, das sich evtl. auf Ihre Gesundheit auswirkt. Wir arbeiten darüber hinaus vertrauensvoll mit unseren fachärztlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen, um alle diagnostischen Möglichkeiten anzubieten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch spezielle Untersuchungen, um ihnen neue Freizeit- oder Berufsmöglichkeiten zu erschließen.
Teilnahme an Hausarztmodellverträgen (z.B. AOK)
Alten- und Pflegeheimbetreuung - Kooperationsverträge mit verschiedenen Pflegeheimen
VERAH - NAPÄ
Was ist eine VERAH (Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis) oder NÄPA (nichtärztliche Praxisassistentin)?
Vor dem Hintergrund des Ärztemangels, der sich insbesondere in den ländlichen Regionen weiter verschärft, können von nicht-ärztlichen Praxisassistenten/innen oder Versorgungsassistenten/innen Aufgaben in der hausärztlichen Versorgung übernommen werden. Die beiden Fortbildungen vermitteln die Kompetenzen zur Übernahme delegationsfähiger Leistungen in der ambulanten Versorgung. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Hausarztpraxis als zentralen Ort der Versorgung zu stärken und die Hausärztinnen und Hausärzte durch hochqualifizierte Unterstützungsleistungen zu entlasten. Unsere Versorgungs- bzw. Praxisassistentin kann somit unsere Ärzte entlasten und auf Anweisung Aufgaben wie selbständige Hausbesuche und Besuche im Alten- oder Pflegeheim übernehmen. Zu Ihren Aufgaben gehören z.B.
- Blutdruck- und Blutzuckermessungen
- Blutentnahmen
- Impfungen
- Wundversorgung
- Sturzprophylaxe mit standardisierte Testverfahren wie Uhrentest, Time up- und go-Test
- Beratung und Koordination z. B. Pflegestufe, Pflegedienst , Rehamaßnahmen, Schwerbehindertenanträge, Wundmanagement und vieles mehr
Ein großer Bestandteil ist auch die Durchführung der DMP-Sprechstunde (KHK, Asthma bronchiale, COPD und Diabetes Mellitus Typ II, damit die chronisch erkrankten Patienten bei Fragen der Therapie oder körperlichen Beschwerden gut versorgt werden.
Tiefenpsychologisch fundierte, psychodynamische Psychotherapie
Die Zusatzweiterbildung Psychotherapie (Tiefenpsychologisch fundiert) umfasst in Ergänzung zu der Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung sowie psychotherapeutische Behandlung von Erkrankungen und Störungen, die durch psychosoziale Faktoren und Belastungsreaktionen mitbedingt sind.
Manuelle Therapie
Jeden Tag ist der Hausarzt vielfach mit der Volkskrankheit Rückenschmerz konfrontiert. Die Manuelle Medizin ermöglicht es uns als Erstbehandelndem durch die gezielte manual-medizinische Untersuchung potenziell gefährliche Verläufe abzugrenzen, Blockierungen einzelner Segmente zu erfassen, muskuläre Dysbalancen aufzuzeigen, schnell eine Schmerzlinderung zu erzielen und sogar die Chronifizierung von Kreuzschmerzen rechtzeitig zu verhindern. Was passiert während der Behandlung? Handgriffe statt Eingriffe: Die Manuelle Medizin bedient sich einfacher Mittel und kommt ohne Spritze oder Medikamente aus. Ihre einzigen Instrumente: geschulte Hände. Die schmerzfreie Behandlung ist in der Manuellen Medizin oberstes Gebot. Voraussetzung dafür ist u.a. die richtige Lagerung des Patienten. Mit gezielten Handgriffen stellt der auf Manuelle Medizin spezialisierte Arzt die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken wieder her. Dabei übt er mit kurzen, raschen oder sich wiederholenden, langsamen Bewegungen und minimalem Kraftaufwand, Druck oder Zug auf Wirbel und/oder Gelenke aus. Die so dosierten Handgriffe lösen manchmal ein hörbares Knacken aus. Auf diese Weise können Blockierungen sowie muskuläre Verspannungen verschwinden und damit auch die oft jahrelang ertragenen Schmerzen.
Mehr Infos: www.manuelle-mwe.de
TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation)
Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine Behandlungsmethode aus der Naturheilkunde. Mit Hilfe eines Gerätes werden elektrische Impulse erzeugt und durch die Haut auf das Nervensystem übertragen. Dies führt zu einer besseren Durchblutung des betroffenen Muskelareals und somit zu einer Schmerzlinderung.
Chronikerprogramm (DMP Diabetes, DMP KHK, DMP Asthma, DMP COPD)
Disease Management Programme (DMP) sind vom Bundesversicherungsamt zugelassene strukturierte Behandlungsprogramme. Sie haben zum Ziel, die medizinische Versorgung chronisch kranker Patienten durch eine kontinuierliche Betreuung und Behandlung zu verbessern, um so das Auftreten von Folgeerkrankungen zu verhindern. Wir nehmen an folgenden Disease Management Programmen teil:
- Koronare Herzerkrankung (KHK)
- Diabetes mellitus Typ 2
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Sonographie (Ultraschalluntersuchung) der Schilddrüse
Die Schilddrüsensonographie ist eine schnelle und ungefährliche bildgebende Untersuchungsmethode mittels Ultraschall. Durch sie können die Größe der Schilddrüse und krankhafte Veränderungen festgestellt und kontrolliert werden. Dazu zählen z.B. die Struma (Kropf) als Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder einzelner Teile, Zysten (flüssigkeitsgefüllte Bläschen) oder Knoten, die gut oder bösartig sein können.
Sonographie (Ultraschalluntersuchung) des Abdomens (des Bauchraums)
Die Abdomensonographie ist eine einfache, schnelle, risikofreie bildgebende Untersuchungsmethode, die zu einem festen Bestandteil der internistischen Diagnostik geworden ist. Bei der Untersuchung erhält der Arzt wichtige Informationen über Leber, Gallenblase, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Darm und Bauchgefäße. Auch Lymphknoten im Bauchraum, Harnblase, Prostata, Gebärmutter und Eierstöcke können mit der Sonographie beurteilt werden.
EKG (Elektrokardiogramm)
Das EKG ist Standard bei jeder Herzuntersuchung und wird auch zu Beginn eines jeden Belastungs-EKGs durchgeführt. Es misst die Herzströme (elektrische Aktivität aller Herzmuskelfasern) auf der Hautoberfläche. Durch das entstehende Bild kann man momentane Herzrhythmusstörungen und bestimmte Herzerkrankungen erkennen. Dabei werden auch früher aufgezeichnete EKGs zum Vergleich herangezogen.
Belastungs-EKG
Die Untersuchung durch das Belastungs-EKG läuft nach dem gleichen Prinzip wie ein Ruhe-EKG ab, nur mit dem Unterschied, dass das Herz zusätzlich gefordert wird. Der Patient strengt sich körperlich an, und es kommt so zu einer verstärkten Herzarbeit. In unserer Praxis muss sich der Patient dafür auf einem stationären Fahrrad (Ergometer) körperlich betätigen. Beurteilt werden Herzrhythmus sowie Veränderungen der Herzströme unter Belastung.
Wann ist ein Belastungs-EKG nötig?
Ein Belastungs-EKG wird insbesondere dann veranlasst werden, wenn ein Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit besteht. Einige Durchblutungsstörungen des Herzens treten erst unter Belastung auf, während die Durchblutung des Herzens in Ruhe durchaus noch ausreichen kann. Solche Durchblutungsstörungen, die sich nicht unbedingt durch typische Symptome wie Angina pectoris oder Luftnot äußern, können durch das Belastungs-EKG diagnostiziert werden. Ein Belastungs-EKG kann außerdem dazu dienen, die Belastbarkeit eines Patienten einzuschätzen, etwa nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation.
Langzeit-EKG
Bei einem Langzeit-EKG wird über einen Zeitraum von 24 Stunden die Aktivität des Herzens aufgezeichnet und in Form von Kurven dargestellt. Eingesetzt werden für die Messung kleine, tragbare Geräte, die Impulse elektronisch speichern. Anhand des so erstellten EKGs lassen sich mögliche Herzrhythmusstörungen erfassen. Der Arzt ist in der Lage eventuell nur phasenweise auftretende Fehler der Reizbildung oder Erregungsleitung des Herzens zu erkennen.
Langzeitblutdruckmessung
Lungenfunktionstest (Spirometrie)
Die Lungenfunktionsprüfung dient der Bestimmung von Lungenvolumen und Atemwegswiderstand, um verschiedene Ventilations- (Atem-) störungen wie Asthma bronchiale oder COPD (häufige Erkrankung bei Rauchern) festzustellen.
Schlafapnoediagnostik
Kann Schnarchen bedrohlich sein? Schluss mit Schnarchen, Atemstillständen in der Nacht und Tagesmüdigkeit. Schlafapnoe ist eine lebensbedrohende Erkrankung, die durch längere Atemstillstände während des Schlafs verursacht wird. Die Auswirkungen sind eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit bis hin zum Einschlafzwang (Sekundenschlaf). Häufig sind Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall die dramatischen Folgen. In Deutschland sind ca. 6-8 Millionen Menschen davon betroffen und die meisten wissen es nicht.
Was sind die Ursachen von Schlafapnoe (OSAS)?
Während des Schlafes entspannen sich die Muskeln, welche die Zunge und Weichteile des Rachens halten und es kommt zu wiederholten Atmungsstillständen. Wenn Sie bei sich oder anderen Menschen Anzeichen wie Schnarchen mit Atemaussetzern oder Zähneknirschen im Schlaf, aber auch häufige Tages-schläfrigkeit wahrnehmen, könnte eine Schlafapnoe vorliegen und eine Behandlung notwendig sein.
Mehr Infos: www.dgsm.de
Wundmanagement
Chronische Wunden bedeuten eine erhebliche Minderung der Lebensqualität. Im Zuge des medizinischen Fortschritts haben sich viele neue Perspektiven in der ärztlichen Wundversorgung eröffnet. Zu Ihrem Wohl haben wir daher eine Wundmanagerin in unserer Praxis angestellt.
Psychosomatische Grundversorgung
Spezielle Weiterbildung zur frühzeitigen und zutreffenden Diagnose psychischer und psychosomatischer Störungen Wir haben Kenntnisse in theoretischen Konzepten der Psychosomatik und in der ärztlichen Gesprächsführung mit psychosomatischen Patienten. Diese Kompetenzen ermöglichen es, psychische, funktionelle, psychosomatische und somatopsychische Erkrankungen besser zu erkennen und im Rahmen ihres Fachgebietes durch verbale Interventionen zu behandeln bzw. wichtige Weichenstellungen zum Wohle unserer Patienten vorzunehmen.
Labordiagnostik
Labordiagnostik führen wir in Zusammenarbeit mit dem Bioscientia-Labor in Karlsruhe durch. Bei Verdacht auf akute Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems erfolgen Schnelltests direkt in der Praxis!
Mehr Infos: : www.labor-karlsruhe.de und www.bioscientia.de
Impfberatung und Schutzimpfung
Wir unterstützen Sie dabei, einen umfassenden Impfschutz gegen mögliche Infektionserkrankungen aufzubauen bzw. zu erhalten, um Folgeschäden zu vermeiden. Reiseimpfungen sind keine Kassenleistungen (siehe IGEL Leistungen).
Allergologische Therapie (Desensibilisierung)
Sofern ein Allergologe eine Allergie beim Patienten feststellt, kann eine erforderliche Desensibilisierung in unserer Praxis erfolgen.
Individuelle Gesundheitsleistungen oder kurz IGeL sind zusätzliche medizinische Leistungen, die Sie selbst bezahlen müssen. Nachfolgend finden Sie unseren IGel Leistungskatalog, mit einem Klick auf den Begriff öffnet sich eine detaillierte Beschreibung mit weiterführenden Informationen.
Gesundheitliche Eignung bei Verbeamtung
Vor der Einstellung in ein Beamtenverhältnis prüft die zuständige Einstellungs-/Ernennungsbehörde, ob die Einstellungsvoraussetzungen erfüllt sind. Zu diesen gehört auch die gesundheitliche Eignung für die angestrebte Laufbahn. Hierfür muss der Einstellungs-/Ernennungsbehörde von den Bewerbern ein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden, welches bislang von den Gesundheitsämtern ausgestellt wurde. Mit Inkrafttreten des Gesundheitsdienstgesetzes vom 17.12.2015 erfolgt in Baden-Württemberg ab dem 01.07.2016 die ärztliche Untersuchung und Erstellung ärztlicher Zeugnisse vor der Einstellung in ein Beamtenverhältnis grundsätzlich durch niedergelassene oder andere approbierte Ärzte.
Reisemedizinische Beratung und Reiseimpfungen
Sie werden auf Auslandsreisen mit für ihren Körper unbekannten Erregern, veränderten hygienischen und klimatischen Bedingungen konfrontiert. Dazu kommen Belastungen durch langes und beengtes Sitzen in den Reiseverkehrs-mitteln. Diesen Belastungen und Gefährdungen sind Sie schon im europäischen Raum ausgesetzt, umso mehr in Übersee und vor allem in tropischen Ländern. Durch die schnellen Verbindungen durch Flugzeuge und die immer häufiger üblichen Last-Minute-Reisen bleibt häufig kaum Zeit für eine intensive Vor-bereitung der Reise. Wir empfehlen Ihnen vor jeder Auslandsreise eine ausführliche reisemedizinische Beratung in unserer Praxis. Wir stehen in dauerndem Kontakt mit dem Centrum für Reisemedizin in Düssel-dorf, von dem wir laufend über die aktuellen reisemedizinischen Empfehlungen für alle Länder informiert werden. Ideal ist es, wenn Sie 1 -2 Monate vor der Abreise einen Termin für eine reisemedizinische Beratung vereinbaren. Dabei sollten Sie uns bereits Ihr Reiseziel mitteilen und Ihren Impfausweis vorlegen. Bei Buchung einer Last-Minute-Reise melden Sie sich bitte so schnell wie möglich. Evtl. kann noch wertvoller Impfschutz aufgebaut werden. Im Rahmen der ärztlichen reisemedizinischen Beratung wird festgestellt, welche zusätzlichen Impfungen erforderlich sind; des weiteren, welche Medikamente zur Vorbeugung von gesundheitlichen Gefahren im jeweiligen Urlaubsland eingenommen werden sollten. Manche gesetzliche Krankenkassen übernehmen freiwillig die Kosten von Reiseimpfungen. Bitte erkundigen Sie sich bei dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter.
Weitere Infos unter www.tropenmedicus.de
Alten- und Pflegeheimbetreuung - Kooperationsverträge mit verschiedenen Pflegeheimen
VERAH - NAPÄ
Was ist eine VERAH (Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis) oder NÄPA (nichtärztliche Praxisassistentin)?
Vor dem Hintergrund des Ärztemangels, der sich insbesondere in den ländlichen Regionen weiter verschärft, können von nicht-ärztlichen Praxisassistenten/innen oder Versorgungsassistenten/innen Aufgaben in der hausärztlichen Versorgung übernommen werden. Die beiden Fortbildungen vermitteln die Kompetenzen zur Übernahme delegationsfähiger Leistungen in der ambulanten Versorgung. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Hausarztpraxis als zentralen Ort der Versorgung zu stärken und die Hausärztinnen und Hausärzte durch hochqualifizierte Unterstützungsleistungen zu entlasten. Unsere Versorgungs- bzw. Praxisassistentin kann somit unsere Ärzte entlasten und auf Anweisung Aufgaben wie selbständige Hausbesuche und Besuche im Alten- oder Pflegeheim übernehmen. Zu Ihren Aufgaben gehören z.B.
- Blutdruck- und Blutzuckermessungen
- Blutentnahmen
- Impfungen
- Wundversorgung
- Sturzprophylaxe mit standardisierte Testverfahren wie Uhrentest, Time up- und go-Test
- Beratung und Koordination z. B. Pflegestufe, Pflegedienst , Rehamaßnahmen, Schwerbehindertenanträge, Wundmanagement und vieles mehr
Ein großer Bestandteil ist auch die Durchführung der DMP-Sprechstunde (KHK, Asthma bronchiale, COPD und Diabetes Mellitus Typ II, damit die chronisch erkrankten Patienten bei Fragen der Therapie oder körperlichen Beschwerden gut versorgt werden.
Tiefenpsychologisch fundierte, psychodynamische Psychotherapie
Die Zusatzweiterbildung Psychotherapie (Tiefenpsychologisch fundiert) umfasst in Ergänzung zu der Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung sowie psychotherapeutische Behandlung von Erkrankungen und Störungen, die durch psychosoziale Faktoren und Belastungsreaktionen mitbedingt sind.
Manuelle Therapie
Jeden Tag ist der Hausarzt vielfach mit der Volkskrankheit Rückenschmerz konfrontiert. Die Manuelle Medizin ermöglicht es uns als Erstbehandelndem durch die gezielte manual-medizinische Untersuchung potenziell gefährliche Verläufe abzugrenzen, Blockierungen einzelner Segmente zu erfassen, muskuläre Dysbalancen aufzuzeigen, schnell eine Schmerzlinderung zu erzielen und sogar die Chronifizierung von Kreuzschmerzen rechtzeitig zu verhindern. Was passiert während der Behandlung? Handgriffe statt Eingriffe: Die Manuelle Medizin bedient sich einfacher Mittel und kommt ohne Spritze oder Medikamente aus. Ihre einzigen Instrumente: geschulte Hände. Die schmerzfreie Behandlung ist in der Manuellen Medizin oberstes Gebot. Voraussetzung dafür ist u.a. die richtige Lagerung des Patienten. Mit gezielten Handgriffen stellt der auf Manuelle Medizin spezialisierte Arzt die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken wieder her. Dabei übt er mit kurzen, raschen oder sich wiederholenden, langsamen Bewegungen und minimalem Kraftaufwand, Druck oder Zug auf Wirbel und/oder Gelenke aus. Die so dosierten Handgriffe lösen manchmal ein hörbares Knacken aus. Auf diese Weise können Blockierungen sowie muskuläre Verspannungen verschwinden und damit auch die oft jahrelang ertragenen Schmerzen.
Mehr Infos: www.manuelle-mwe.de
TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation)
Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine Behandlungsmethode aus der Naturheilkunde. Mit Hilfe eines Gerätes werden elektrische Impulse erzeugt und durch die Haut auf das Nervensystem übertragen. Dies führt zu einer besseren Durchblutung des betroffenen Muskelareals und somit zu einer Schmerzlinderung.
Chronikerprogramm (DMP Diabetes, DMP KHK, DMP Asthma, DMP COPD)
Disease Management Programme (DMP) sind vom Bundesversicherungsamt zugelassene strukturierte Behandlungsprogramme. Sie haben zum Ziel, die medizinische Versorgung chronisch kranker Patienten durch eine kontinuierliche Betreuung und Behandlung zu verbessern, um so das Auftreten von Folgeerkrankungen zu verhindern. Wir nehmen an folgenden Disease Management Programmen teil:
- Koronare Herzerkrankung (KHK)
- Diabetes mellitus Typ 2
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Sonographie (Ultraschalluntersuchung) der Schilddrüse
Die Schilddrüsensonographie ist eine schnelle und ungefährliche bildgebende Untersuchungsmethode mittels Ultraschall. Durch sie können die Größe der Schilddrüse und krankhafte Veränderungen festgestellt und kontrolliert werden. Dazu zählen z.B. die Struma (Kropf) als Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder einzelner Teile, Zysten (flüssigkeitsgefüllte Bläschen) oder Knoten, die gut oder bösartig sein können.
Sonographie (Ultraschalluntersuchung) des Abdomens (des Bauchraums)
Die Abdomensonographie ist eine einfache, schnelle, risikofreie bildgebende Untersuchungsmethode, die zu einem festen Bestandteil der internistischen Diagnostik geworden ist. Bei der Untersuchung erhält der Arzt wichtige Informationen über Leber, Gallenblase, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Darm und Bauchgefäße. Auch Lymphknoten im Bauchraum, Harnblase, Prostata, Gebärmutter und Eierstöcke können mit der Sonographie beurteilt werden.
EKG (Elektrokardiogramm)
Das EKG ist Standard bei jeder Herzuntersuchung und wird auch zu Beginn eines jeden Belastungs-EKGs durchgeführt. Es misst die Herzströme (elektrische Aktivität aller Herzmuskelfasern) auf der Hautoberfläche. Durch das entstehende Bild kann man momentane Herzrhythmusstörungen und bestimmte Herzerkrankungen erkennen. Dabei werden auch früher aufgezeichnete EKGs zum Vergleich herangezogen.
Belastungs-EKG
Die Untersuchung durch das Belastungs-EKG läuft nach dem gleichen Prinzip wie ein Ruhe-EKG ab, nur mit dem Unterschied, dass das Herz zusätzlich gefordert wird. Der Patient strengt sich körperlich an, und es kommt so zu einer verstärkten Herzarbeit. In unserer Praxis muss sich der Patient dafür auf einem stationären Fahrrad (Ergometer) körperlich betätigen. Beurteilt werden Herzrhythmus sowie Veränderungen der Herzströme unter Belastung.
Wann ist ein Belastungs-EKG nötig?
Ein Belastungs-EKG wird insbesondere dann veranlasst werden, wenn ein Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit besteht. Einige Durchblutungsstörungen des Herzens treten erst unter Belastung auf, während die Durchblutung des Herzens in Ruhe durchaus noch ausreichen kann. Solche Durchblutungsstörungen, die sich nicht unbedingt durch typische Symptome wie Angina pectoris oder Luftnot äußern, können durch das Belastungs-EKG diagnostiziert werden. Ein Belastungs-EKG kann außerdem dazu dienen, die Belastbarkeit eines Patienten einzuschätzen, etwa nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation.
Langzeit-EKG
Bei einem Langzeit-EKG wird über einen Zeitraum von 24 Stunden die Aktivität des Herzens aufgezeichnet und in Form von Kurven dargestellt. Eingesetzt werden für die Messung kleine, tragbare Geräte, die Impulse elektronisch speichern. Anhand des so erstellten EKGs lassen sich mögliche Herzrhythmusstörungen erfassen. Der Arzt ist in der Lage eventuell nur phasenweise auftretende Fehler der Reizbildung oder Erregungsleitung des Herzens zu erkennen.
Langzeitblutdruckmessung
Lungenfunktionstest (Spirometrie)
Die Lungenfunktionsprüfung dient der Bestimmung von Lungenvolumen und Atemwegswiderstand, um verschiedene Ventilations- (Atem-) störungen wie Asthma bronchiale oder COPD (häufige Erkrankung bei Rauchern) festzustellen.
Schlafapnoediagnostik
Kann Schnarchen bedrohlich sein? Schluss mit Schnarchen, Atemstillständen in der Nacht und Tagesmüdigkeit. Schlafapnoe ist eine lebensbedrohende Erkrankung, die durch längere Atemstillstände während des Schlafs verursacht wird. Die Auswirkungen sind eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit bis hin zum Einschlafzwang (Sekundenschlaf). Häufig sind Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall die dramatischen Folgen. In Deutschland sind ca. 6-8 Millionen Menschen davon betroffen und die meisten wissen es nicht.
Was sind die Ursachen von Schlafapnoe (OSAS)?
Während des Schlafes entspannen sich die Muskeln, welche die Zunge und Weichteile des Rachens halten und es kommt zu wiederholten Atmungsstillständen. Wenn Sie bei sich oder anderen Menschen Anzeichen wie Schnarchen mit Atemaussetzern oder Zähneknirschen im Schlaf, aber auch häufige Tages-schläfrigkeit wahrnehmen, könnte eine Schlafapnoe vorliegen und eine Behandlung notwendig sein.
Mehr Infos: www.dgsm.de